Group Exhibition during Gallery Weekend 2019

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Maria Flawia Litwin

AXEL BÜWENDT
ANN LABER
MARIA FLAWIA LITWIN
ULF DIETER

OPENING: Friday April 26, 7-10 pm

EXHIBITION: Saturday Apr. 27 and Sunday Apr. 28, 11am-7pm

Axel Büwendt – Fotografie, Zeichnung, Collage

Fotografien, Zeichnungen werden mit Objekten kombiniert. Beiläufiges, scheinbar banales, zufällig gefundenes – Formen, Strukturen, Abstraktes mit Gegenständlichem zusammengeführt. Was ist wirklich, was ist wahr, was ist Vorstellung, was ist Inszenierung? Woher entstammt es, erfüllte es eine Funktion, welchem Zweck diente es, welche Geschichte steht dahinter? Die Zusammenstellung irritiert, evoziert Gedankenspiele. Und die ironische Attitude dabei: im leisen, kaum beachteten, erfüllt sich oft das große Ganze – ob als Drama oder Komödie.

Axel Büwendt studierte zunächst Kunstgeschichte, Sprachwissenschaft und Romanistik und wechselte später in den Studiengang Kommunikationsdesign an der FH Würzburg. Nach langjähriger Arbeit in der Agentur Sedley-Place-Design (Berlin/London) machte er sich mit der Agentur Bender + Büwendt selbstständig und arbeitet projektverantwortlich für Kunden aus unterschiedlichen Branchen mit den Schwerpunkten Beratung, Konzeption und Gestaltung. Parallel zu dieser Tätigkeit setzt er sich künstlerisch mit Fotografie und Zeichnung auseinander.

Photographs, drawings are combined with objects. Casual, seemingly trivial, accidentally found – forms, structures, abstracts combined with objects. What is real, what is true, what is imagination, what is staging? Where does it come from, does it fulfill a function, what purpose did it serve, what history is behind it? The compilation irritates, evokes thought games. And the ironic attitude here: in the quiet, barely noticed, the big picture is often fulfilled – whether as a drama or a comedy.

Axel Büwendt first studied art history, linguistics and Romance studies and later moved to the communication design degree program at the University of Applied Sciences Würzburg. After many years working in the Sedley-Place-Design agency (Berlin / London), he set up his own business with the agency Bender + Büwendt and works project-responsibly for clients from different industries with a focus on consulting, conception and design. Parallel to this activity, he deals artistically with photography and drawing.

Axel Büwendt, Büsingstraße 19 / Portal I, D – 12161 Berlin, 015731701181
Maria Flawia Litwin interessiert sich für die Bildfindung Antworten auf die Welt um sie herum. Sie betrachtet das Kunstmachen als eine Reise der freiwilligen Vertreibung und die Künstlerin als willigen Ausländer. Die Kunst bietet einen Anknüpfungspunkt, um Fragen über die vorbeiziehende ideologische Landschaft und die existentiellen Bedenken der Erkundung zu stellen.
Litwin hat ein BFA des Ontario College of Art & Design und einen Master-Abschluss der York University in Toronto. Sie war in den Zeitschriften Globe & Mail, Kapsula und Poor but Sexy zu sehen. Zuletzt gewann Litwins Fotografie den dritten Platz im Optic-Nerv-Wettbewerb für das Blackflash Magazine. In Kanada stellte Litwin an der York University, der UQAM, dem Glendon College, den Katherine Mulherin Contemporary Art Projekten, der Gallery 1313, der Loop Gallery, dem Orillia Museum für Kunst und Geschichte, Modern Fuel in Kingston, dem Hub 14 und den New Contemporary und Back Gallery Projekten in Vancouver aus. Zu ihren internationalen Ausstellungen und Präsentationen zählen Espacio Reflex in San Sebastian (Spanien), Artium in Vittoria (Spanien), Shiro-Oni in Onishi (Japan) und Textilsetur (Island).

Maria Flawia Litwins neue Arbeiten für // GALERIE 102 erforschen den Mikrokosmos der Gemeinschaft, die kleinste Einheit von zwei. The Power of Two betrachtet die Bedeutung des Gleitens im Tandem; seine Kraft und Kreativität; Einheit und Zusammengehörigkeit; die schöpferischen Implikationen und die möglichen Stürze der Verwischung des Selbst und des Anderen. Das Thema wird durch Papierschnitte untersucht, eine traditionell folkloristische Technik, die durch die Begegnung der Künstlerin mit den Berliner Gärten und der Architektur verändert wird. Insbesondere betrachtet Litwin die Bauhaus-Architektur, den deutschen Expressionismus im Holzdruck und die Art Deco-Skulptur.https://cargocollective.com/mariaflawialitwin

Ann Laber studierte mehrere Semester Kunstgeschichte und Kunsterziehung in München, sowie bildende Kunst an der Wiesbadener freien Kunstschule wfk. Ihre Arbeiten zeichnen sich dadurch aus, dass die Farbe mit meist großzügigen Pinselstrichen aufgetragen, im abstrakten Gesamtbild einen entscheidenden Stellenwert einnimmt.
Die intensive Empfindung von inneren Dialogen während des Malens ist ein Prozess, der sich auf den Betrachter übertragen kann. Ab 2001 folgten zahlreiche Einzel – und Gruppenausstellungen. Bekannt wurde sie mit ihrem Zyklus „Von orange zu blau“.
Ihr Repertoire umfasst meist großformatige Bilder auf Leinwand gemalt, sowie Texte und 2018 zum ersten mal eine Instalation “wounded” welche zum Gallery Weekend 2018 ausgestellt wurde.

Die hier gezeigten Arbeiten verbinden den Anfang mit dem Ende: “Der Kuss” und “Treffen am Wasser” sind 2001, hingegen “Yellow Shock” und “White Smoke” 2018 entstanden. Und wieder ist eine Installation zu sehen, die sich mit Ilse Taucherts Fundus beschäftigt: “object – no object”. Die hier gestellten Fragen lauten: Wie vergänglich sind die Dinge wirklich? Oder haben Dinge eine Seele, können sich sogar an etwas erinnern? Wir wissen es nicht. Wir können es nur erahnen. http://www.galerie102-berlin.com
Ulf Dieter hat von 1989 – 1992 beim Lette-Verein in Berlin seine Ausbildung zum Fotografen absolviert. Anschließend erhielt er ein Stipendium für die Fotoagentur Magnum in New York bei Inge Morat zu arbeiten.

Ulf Dieters fotografisches Werk zeichnet sich aus durch die Liebe zum Detail und den unverfälschten Blick auf Menschen, Landschaften und Industriearchitektur. Er gehört zu den Fotografen, welche die Berliner Wendezeit fotografisch festhielten. Es entstanden unzählige Arbeiten z.B. über die Love Parade und das Scheunenviertel, in dem Ulf Dieter damals wohnte. Er ist ein Meister der Technik und experimentiert gerne mit verschiedenen Kameraformaten, keiner kennt die Bandbreite des Mediums Fotografie so gut wie er.

Ulf Dieter completed his studies as a photographer from 1989 – 1992 at the Lette-Verein in Berlin. Subsequently, he received a scholarship to work for the photo agency Magnum in New York for Inge Morat.
Ulf Dieter’s photographic work is characterized by the love of detail and the unadulterated view of people, landscapes and industrial architecture. He is one of the photographers who photographically captured the Berlin turning point. There were countless works, e.g. about the Love Parade and the Scheunenviertel, where Ulf Dieter lived at the time. He is a master of technology and likes to experiment with different camera formats, nobody knows the bandwidth of the medium of photography as well as he does.

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